zurückQuerflöte

Die Querflöte ist ein Holzblasinstrument mit einer, im Unterschied zur Längsflöte seitlich am Rohr angebrachten Anblaskante, das aus der mittelalterlichen Querpfeife beziehungsweise Schwegelpfeife hervorgegangen ist. Um 1750 (gegen Ende des Barock) verdrängte sie die Blockflöte und wurde ein bedeutendes Solo- und Orchesterinstrument. Auch im Jazz und der Rockmusik wird die Querflöte eingesetzt.

Ab welchem Alter kann mein Kind Querflöte lernen? Anfangen kann man im Grundschulalter (eventuell mit der Junior-Querflöte mit gebogenem Kopf).

Vorkenntnisse Zu empfehlen ist die Musikalische Früherziehung und die Musikalische Grundausbildung, da hier auf kindgerechte Weise eine optimale Vorbereitung für den weiterführenden Instrumentalunterricht gelegt wird. Vorhergehender Blockflötenunterricht kann hilfreich sein, wird aber nicht vorausgesetzt.

Was kostet eine Querflöte? Eine Querflöte ist ab ca. 800,00 Euro erhältlich. Es empfiehlt sich, das Instrument erst nach Absprache mit der Lehrkraft zu kaufen. Die Musikschule verfügt über Leihinstrumente.

Wie wirken sich Wachstumsschübe auf das Erlernen des Instruments aus? Grundsätzlich ist eine gewisse Hand- und Körpergröße für dieses Instrument nötig, weshalb empfehlenswert ist, vor der Anmeldung mit den Lehrkräften Kontakt aufzunehmen. Kieferregulierungen behindern in der Regel nicht.

Was wird im Unterricht gelernt? Das Erlernen eines Musikinstruments bilden die ganze Persönlichkeit des jungen Menschen aus. Musikausübung verbindet dabei die Förderung seelischer Ausdrucksfähigkeit ebenso, wie die Stärkung von Konzentration, Durchhalte-vermögen und der Fähigkeit, ein gestecktes Ziel zu erreichen. Das Querflötenspiel schult die Körpererfahrung (u.a. das Zusammenspiel von Haltung und Atmung), es fördert die Geschicklichkeit von Fingern und Zunge. Grundkenntnisse in der Musiklehre werden gelegt und Erfahrungen im gemeinsamen Zusammenspiel erworben.

Ensemblespiel Das Ensemblespiel auf der Querflöte kann an der Musikschule mit einem Duopartner beginnen, kommen mehrere SchülerInnen etwa gleichen Leistungsstandes zusammen, kann auch ein Trio, Quartett oder ein ganzes Querflötenensemble daraus werden. Ebenfalls ist die Teilnahme bei Musikschulprojekten im Orchester oder der Besuch der Jugendkapelle Neuenstadt möglich.

Übung macht den Meister“Wer sich für das Erlernen eines Instruments entscheidet, entscheidet sich gleichzeitig für regelmäßiges Üben. Die Freude am Spiel entsteht durch den Erfolg – das Erreichen eines Ziels aus eigener Anstrengung: „Das war schön! Das habe ich gut geschafft! Ich kann etwas!“ Zum regelmäßigen Üben braucht das Kind die begleitende Unterstützung durch Eltern und Instrumentallehrer. Je kleiner die Kinder sind, desto mehr brauchen Sie Hilfe beim Üben. Erst wenn Kinder wissen wie es geht, spielen sie von selbst. Beim Üben kommt es nicht auf die reine Zeitdauer an, sondern wichtig ist, dass intensiv und mit Konzentration geübt wird. Als Anhaltspunkt: 15 Minuten für Anfänger, später 30 bis 60 Minuten (eventuell verteilt auf zwei Übungseinheiten) sorgen in der Regel für hörbare kontinuierliche Fortschritte beim Erlernen eines Musikinstrumentes. Es ist auf jeden Fall sinnvoll, wenn Eltern immer wieder das Gespräch mit der Fachlehrkraft suchen.